Die Teisendorfer Okarinamusi


Erste Besetzung ( 2 Okarinas):


Zweite Besetzung: (3 Okarinas)

Die Okarina

Die Okarina ist ein sizilianisches Hirteninstrument aus Ton und hat über die Jahrhunderte Ihren Weg über die Alpen nach Bayern gefunden. Die kleine Privatsammlung von Ishild Ramstötter bezeugt aber, daß es dieses Instrument in fast allen Teilen der Welt in jeder erdenklichen Form gibt. Sie besitzt z. B. Okarinas aus Guatemala, Mexiko, Thailand, Afrika, Spanien, Portugal usw. Es sind sowohl einfache, grob gearbeitete Stücke mit nur einer Tonhöhe, als auch feinstes Porzellan mit einem klaren und schönen Ton vorhanden. Identisch bei allen ist nur die Art der Tonerzeugung: man bläst durch eine Art Mundstück und kann durch das öffnen bzw. verschliessen mehrer Löcher die Tonhöhe variieren.

Das Problem bei dieser Sache ist mehrere Okarinas zu finden, die sowohl klanglich, als auch vom Tonumfang zusammenpassen. Die Teisendorfer Okarinamusi spielt mit 3 Okarinas, Gitarrenbegleitung und Bass.

Maßgeblich bei der bayrischen Einführung dieses Instruments beteiligt war Sigi Ramstötter, der in den 60er Jahren als Musikant mit Wastl Fanderl auf einer Singwoche in Südtirol den "Kofler Franz" getroffen hat. Dieser wurde dann abends zum abendlichen Tanzen und musizieren eingeladen und hatte plötzlich eine Okarina in der Hand.

Sigi Ramstötter hat dann angefangen selber spielen zu lernen und hat inzwischen viele Stückl selber geschrieben.

Das Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern hat diese Stückl in einem eigens dafür herausgegebenen Notenheft gesammelt. Dieses ist käuflich zu erwerben.

Auch auf der CD "Sigi Ramstötter" befinden sich mehrer Stücke, eingespielt von der Teisendorfer Okarinamusi.

Hier können Sie Hörbeispiele auf MP3 anhören oder runterladen!